Friedrichshafen erzwingt Ausgleich

Foto Eckhard Herfet: BR-Volleys Trainer Stelian Moculescu musste mit ansehen, wie Friedrichshafen den Ausgleich machte. Foto Eckhard Herfet: BR-Volleys Trainer Stelian Moculescu musste mit ansehen, wie Friedrichshafen den Ausgleich machte. Dem VfB Friedrichshafen hat im Kampf um die Meisterschaft den 2:2-Ausgleich geschafft und das vierte Spiel der best-of-five-Serie in der Max-Schmeling-Halle in einem Fünf-Satz-Krimi mit 3:2 (25-19, 33-31, 22-25, 19-25, 15-13) gewonnen. Damit haben die „Häfler“ am Mittwoch (20.00 Uhr) vor den eigenen Fans die Chance, ihr Comeback mit dem ersten Meistertitel seit 2015 zu krönen. Übertragen wird die Partie live auf Sportdeutschland.TV.

VfB-Coach Vital Heynen sagte nach dem Sieg: "Wir haben das Momentum umgedreht und es nach dem Sieg am vergangenen Mittwoch auf unserer Seite. Allerdings ist der Kampf um die Meisterschaft weiter offen. Wir müssen jetzt schnell heim, uns sortieren und dann am Mittwoch auf eine volle ZF Arena bauen", so der Belgier.

BR-Volley Trainer Stelian Moculescu sah einen klaren Knackpunkt: „Der zweite Satz hat dieses Spiel entscheiden. Mit sieben Punkten Vorsprung müssen wir den einfach gewinnen. Da standen wir uns selbst im Weg. Nun müssen wir eben versuchen, in Friedrichshafen die Meisterschaft zu holen. Das ist Berlin schon im letzten Jahr gelungen und warum nicht auch jetzt.“

Friedrichshafen, das Berlin in der Top-12-Runde der Champions League ausgeschaltet hatte, erwischte wie in den ersten drei Duellen (1:3, 2:3, 3:1) den besseren Start. Das Team von Stelian Moculescu lief fast die ganze Zeit einem Rückstand hinterher. Zwar gelang der zwischenzeitliche Ausgleich zum 16:16, doch danach konnte sich Friedrichshafen absetzen und entschied den ersten Satz für sich.

Berlin dominierte zunächst den zweiten Satz, doch im weiteren Verlauf fehlte es an der Präzision im Angriff und in der Annahme, so dass sich ein offener Schlagabtausch entwickelte. Das 2:0 für die Gäste fiel erst mit dem fünften Satzball zum 33:31. Berlin gab jedoch nicht auf und holte sich mit der lautstarken Unterstützung der 7614 Zuschauer sogar den Ausgleich, belohnte sich für die Aufholjagd aber nicht. Im Tiebreak hatte der VfB die besseren Nerven.

(DVV/SID)

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