BR Volleys sind Deutscher Meister 2018

Foto Felix Kästle: Die BR Volleys krönen sich zum dritten Mal in Folge zum Meister. Foto Felix Kästle: Die BR Volleys krönen sich zum dritten Mal in Folge zum Meister. Die Berlin Recycling Volleys haben es doch noch geschafft, die Meisterschaft für sich zu entscheiden! Nach einem 2:0 Vorsprung in der Playoff-Serie gegen Favorit VfB Friedrichshafen stand es nach Spiel Nummer vier 2:2. In der ausverkauften ZF Arena (3910 Zuschauer) sicherten sich die Hauptstädter nach einem 3:0 (25-20, 25-17, 25-22)- Sieg zum dritten Mal in Folge den Meistertitel.

"Es lief einfach"

"Spannender geht's nicht. Friedrichshafen hat eine großartige Saison gespielt. Es wäre für beide Teams verdient gewesen", sagte BR-Kapitän Robert Kromm bei sportdeutschland.tv: "Wir sind gut ins Spiel gekommen, wir waren taktisch gut eingestellt. Dann lief es einfach."

Kein Happy End

Für Friedrichshafen endete eine Traumsaison mit einer großen Enttäuschung. Die Mannschaft des Belgiers Vital Heynen, wie Moculescu ehemaliger Bundestrainer, hatte zwischenzeitlich wettbewerbsübergreifend 37 Spiele in Serie gewonnen, dabei gelang der souveräne Pokalsieg. Doch mit dem erhofften Double-Gewinn wurde es für den 13-maligen Meister nichts.

"Es war ein super Jahr. Es fehlte nur ein Schritt, um die Kirsche auf die Torte zu bringen", sagte Heynen über das Hallenmikrofon und bedankte sich bei Kapitän Simon Tischer, der seine Karriere mit 36 Jahren beendet.

Großer Coup für Moculescu

Moculescu hingegen, lange Jahre am Bodensee Verantwortlicher an der Seitenlinie und Trainer bei allen Meisterschaften, gelang mit dem Sieg der große Coup. Der 67-jährige Rumäne hatte die Berliner erst im Februar übernommen, als das Hauptstadt-Team den Erwartungen deutlich hinterher lief. Pünktlich zum Finale zeigten die BR Volleys erstmals ihr bestes Volleyball.

Vor Beginn der Serie hatte Berlin alle fünf Saisonvergleiche im Super Cup, in der Liga und in der Champions League gegen die "Häfler" verloren. Doch diesmal war Friedrichshafen, das den Dauerrivalen in der Top-12-Runde der europäischen Königsklasse ausgeschaltet hatte, im entscheidenden Moment nicht da.

(SID/DVV)

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