Schwerin und Stuttgart verlieren Halbfinal-Hinspiele

Foto CEV: Istanbul war im Angriff nicht zu stoppen Foto CEV: Istanbul war im Angriff nicht zu stoppen Mit zwei Hinspiel-Niederlagen sind der SSC Palmberg Schwerin sowie Allianz MTV Stuttgart in ihre CEV Cup Halbfinals gestartet. Dabei braucht Schwerin schon ein kleines Wunder, um den türkischen Tabellenführer in der nächsten Woche am Finaleinzug zu hindern. In Stuttgart lebt die Hoffnung trotz der Niederlage vor heimischer Kulisse weiter.

Schwerin ohne Chance

Die Schwerinerinnen gingen als klarer Underdog in das Duell gegen  Eczacibasi Istanbul, das die Favoritenrolle eindrucksvoll untermauerte und den aktuellen deutschen Meister in Schwerin mit 3:0 (25-18, 25-19, 25-20) besiegte. „Eczacibasi ist ein sehr starkes Team. Wir konnten in jedem Satz bis zur Hälfte sehr gut mithalten, unser Spiel bis zum Schluss aber einfach nicht durchziehen. Gegen so ein Team ist es immer unglaublich schwierig, die Konzentration oben zu halten“, sagte Schwerins Top-Scorerin Louisa Lippmann (13 Punkte) im Anschluss.

Vor allem in der Offensive waren die Türkinnen nicht zu stoppen. 58% aller Angriffe fanden ihren Weg ins Ziel, während Schwerin nur in 37% der Fälle erfolgreich war. Istanbuls Superstar und Europameisterin Tijana Boskovic erzielte mit 23 Zählern die meisten Punkte. Das Rückspiel in Istanbul wird am 20. März (Dienstag) um 19.00 Uhr ausgetragen.

Foto CEV: Die Stuttgarterinnen lieferten sich gegen Minsk ein Duell auf Augenhöhe Foto CEV: Die Stuttgarterinnen lieferten sich gegen Minsk ein Duell auf Augenhöhe

Stuttgart erlebt Achterbahnfahrt

Fünf Sätze lang bangten die Fans der Stuttgarterinnen in der SCHARRena mit ihrem Team. Am Ende leider ohne Erfolg, da der weißrussische Tabellenführer Minchanska Minsk sich sich knapp mit 3:2 (25-15, 22-25, 25-21, 11-25, 15-8) durchsetzte. “Wir haben im ersten Satz geschlafen, was meiner Meinung nach für das Endergebnis eine große Rolle gespielt hat. Wir haben dann ein bisschen umgestellt, um unseren Rhythmus zu finden. Wir haben nicht auf unserem besten Level gespielt, daher glaube ich an unsere Chance im Rückspiel und an mein Team“, legt Stuttgarts Coach Ioannis Athanasopoulos all seine Hoffnungen in die entscheidende Partie nächsten Dienstag (18.00 Uhr) in Minsk.

Mit 18 Punkten war die Niederländerin Nika Daalderop die wertvollste Spielerin der Schwaben. Für Minsk kam Madzeya Vladyka auf 19 Zähler.

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