Deutschland schlägt Bulgarien in Volleyball-Krimi

Foto: CEV Foto: CEV Die Männer-Nationalmannschaft hat den Auftakt zum letzten Vorrunden-Spieltag in der Volleyball Nations League erfolgreich bestritten. Gegen Bulgarien setzte sich das Team von Andrea Giani nach hartem Kampf schlussendlich mit 3:2 (21-25, 25-22, 23-25, 25-23, 15-13) durch. Ein kleiner Wermutstropfen bleibt dennoch: trotz des Sieges hat das deutsche Team rechnerisch keine Chance mehr, sich für das Finalturnier im französischen Lille zu qualifizieren.

Fromm stolz auf das Team

"Ich bin sehr froh über den Sieg und auch stolz auf die Mannschaft, die super gekämpft hat. Wir sind im Aufschlag nicht reingekommen und haben dort viele Fehler gemacht und zwischenzeitlich viele leichte Bälle reinfallen lassen oder nicht gut weitergespielt. Da müssen wir einen deutlichen Schritt nach vorne machen. Am Ende sind wir clever geblieben und haben das in der Block-Abwehr gut gelöst. Ich hoffe, wir können morgen noch einen Schritt weiter nach vorne machen."

M&M bilden "Flügelzange"

In Anlehnung an den englischen Begriff "Wing Spiker" bildeten Moritz (Reichert) und Moritz (Karlitzek) gegen Bulgarien die Flügelzange. Jakob Günthör, Marcus Böhme, jan Zimmermann und Simon Hirsch komplettierten die Startformation. Auf der Liberoposition begann wie gewohnt Julian Zenger, wurde jedoch in Satz zwei, drei und fünf bei eigener Angabe von Egor Bogachev ersetzt, auch Mario Schmidgall durfte sich in vier der fünf Sätze über einige Einsatzminuten freuen.

Ergebnisse im Iran | Tabelle

Fr
  1. Juni
13.00 Uhr GER vs. BUL 3:2
Sa
  1. Juni
13.00 Uhr GER vs. KOR -
So
  1. Juni
13.00 Uhr GER vs. IRN -

Probleme im Aufschlag

Trotz zahlreicher Aufschlagfehler der Deutschen Mannschaften entwickelte sich in Tehran von Beginn an ein enges Match. Erst gegen Ende des ersten Satzes konnte sich Bulgarien das erste Mal absetzen (18-21) und den ersten Durchgang letztendlich für sich entscheiden. Unbeeindruckt davon startete das Team von Andrea Giani in den zweiten Satz und erspielte sich schon früh eine kleine Führung (8-6), die kontinuierlich ausgebaut (16-12) und letztendlich souverän in den Satzausgleich umgemünzt werden konnte.

Bulgarien mit den besseren Nerven

Der dritte Satz glich bis in die Schlussphase hinein dem ersten Durchgang der Partie. Keine Mannschaft konnte sich entscheidend absetzen, bis zum 23-23 gestaltete sich der Satz ausgeglichen. Eine kleine Konzentrationsschwäche im eigenen Side-out kostete Böhme und Co dann den Satz. Besser gelang dies dann im vierten Durchgang, als eine knappe Führung von zwei Punkten nicht nur herausgespielt, sondern auch gehalten werden konnte. 

Karlitzek dreht im Tie-Break auf

Im Tie-Break konnte dann Moritz Karlitzek unter Beweis stellen, wie wichtig er für das Team von Andrea Giani sein kann. Beinahe die Hälfte seiner insgesamt neun Punkte erzielte der Außenangreifer im fünften Durchgang, besonders am Ende behielt das Kraftpaket die Nerven und sicherte seiner Mannschaft den Sieg.

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