Die Favoriten siegen

Foto Eckhard Herfet: Ehre, wem Ehre gebührt: Felix Fischer erhält von Foto Eckhard Herfet: Ehre, wem Ehre gebührt: Felix Fischer erhält von "Ninja" Kaweh Niroomand einen Blumenstrauß. Acht Spiele, acht Heim- und damit acht Favoritensiege! Der Auftakt in die Playoff-Viertelfinals verlief ergebnistechnisch erwartungsgemäß, brachte jedoch die ein oder andere Überraschung und Dramen.

„Wir haben heute nicht verloren, weil Potsdam so stark war, sondern weil wir ab dem dritten Satz zu viele Eigenfehler gemacht haben.“

Dirk Groß (Trainer VC Wiesbaden)

Stuttgart und Potsdam erst im Tiebreak

Der SSC Palmberg Schwerin und der Dresdner SC trumpften souverän gegen die Ladies in Black Aachen bzw. die Roten Raben Vilsbiburg auf und ließen den Kontrahenten nicht den Hauch einer Chance. Nach zwei Sätzen deutete gleiches Bild in Stuttgart und Potsdam hin, weil Gastgeber Allianz MTV 2:0 gegen den USC Münster und der VC Wiesbaden 2:0 beim SC Potsdam führten. Dann kam es aber jeweils zum "Bruch" im Spiel, der Satzausgleich war die Folge. Während die Stuttgarterinnen zurückschlagen und den fünften Satz aufgrund von vier Blockpunkten gewinnen konnten, ging Wiesbaden völlig leer aus - Potsdam holte sich - dank einiger guter Wechsel von Trainer Davide Carli - doch noch den Sieg. „Am Ende haben wir geduldiger gespielt als Wiesbaden. Ich habe meinem Team von Anfang an gesagt, sie sollen aggressiv spielen. Das haben sie aber erst zum Ende des zweiten Satzes getan", sagte Carli im Anschluss. Die zweiten Playoff-Spiele finden am 21. bzw. 22. März statt.

 1/4-Playoffs Frauen (Best of Three)

Schwerin vs.      Aachen 3:0 (25:10 25:19 25:15)
Stuttgart vs.     Münster 3:2 (25:13 25:15 22:25 20:25 15:13)
Dresden vs. Vilsbiburg 3:0 (25:14 25:21 25:9)
Potsdam vs. Wiesbaden 3:2 (14:25 21:25 25:23 25:19 15:13)

"Das schöne an den Playoffs ist, dass man weiterhin noch eine Chance hat. Und das macht Mut für das Heimspiel am Mittwoch.“

Stefan Hübner (Trainer SVG Lüneburg)

 

Düren schlägt zurück

Große Emotionen in Berlin. Das "Urgestein" Felix Fischer wurde für sein 500. Spiel im Berliner Trikot geehrt, ihm zu Ehren trug die gesamte Berliner Mannschaft, der Betreuerstab und ein Großteil des Publikums "sein" Markenzeichen, das Stirnband. "Es ist ein geiles Gefühl, dass so viele Leute und auch die Mannschaft heute das Stirnband getragen haben. Der Einlauf in die Arena war ein absoluter Gänsehaut-Moment, etwas ganz besonderes. In diesem Moment war ich schon etwas sprachlos. Gerade bin ich einfach nur glücklich", so Fischer nach dem 3:1-Sieg gegen achtbar kämpfende Bühler. Ebenfalls souverän gestalteten der VfB Friedrichshafen (3:0 gegen Königs Wusterhausen) und die United Volleys Rhein-Main (3:0 gegen Herrsching) ihre Heimspiele, ein Krimi spielte sich dagegen in Düren ab. Dort lagen die gastgebende SWD powervolleys nach zwei Sätzen chancenlos mit zwei Sätzen gegen Lüneburg zurück. Doch angeführt vom bärenstarken Michael Andrei (18 Punkte) und dem eingewechselten Rudy Verhoeff (20 Punkte) drehten die Dürener noch die Partie und reisen mit der 1:0-Führung zum zweiten Spiel nach Hamburg. Dürens Zuspieler Jay Blankenau sagte im Anschluss der Partie: „Wir sind großartig zurückgekommen. Trotzdem hat man gesehen, dass wir einige Dinge besser machen müssen, um das Halbfinale zu erreichen.“ Die zweiten Partien finden am 22. bzw. 26. März statt.

1/4-Playoffs Männer (Best of Three)

Friedrichshafen vs.     Königs Wusterhausen 3:0 (25:17 25:17 28:26)
Berlin vs.  Bühl 3:1 (25:18 25:16 18:25 25:18)
Rhein-Main vs.    Herrsching 3:0 (25:22 25:20 25:16)
Düren vs.   Lüneburg 3:2 (20:25 21:25 25:19 25:15 15:13)

Playdowns (Best of Three)

Rottenburg vs.    Solingen 3:1 (25:17 23:25 25:23 25:18)

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