Wiesbaden lässt Schwerin straucheln

Foto Detlef Gottwald: Wiesbaden schreit die Freude über den Sieg gegen Schwerin heraus Foto Detlef Gottwald: Wiesbaden schreit die Freude über den Sieg gegen Schwerin heraus Der SSC Palmberg Schwerin stolpert in der Liga dem Jahresende entgegen. In Wiesbaden verlor der Meister gegen den VC Wiesbaden mit 1:3 und kassierte ausgerechnet vor dem DVV-Pokal Halbfinale am Mittwoch gegen Dresden die zweite Niederlage aus den letzten drei Partien. Bei den Männern bauten die United Volleys mit einem echten 3:2 Krimi-Sieg gegen die AlpenVolleys ihre Siegesserie auf fünf Spiele aus.

Wiesbaden wird zum Angstgegner

Der VC Wiesbaden entwickelt sich mehr und mehr zum Angstgegner der Schwerinerinnen. Nach zwei Hauptrunden-Niederlagen in der vergangenen Saison war auch diesmal beim 1:3 (25-21, 25-20, 23-25, 25-22) in der hessischen Hauptstadt nichts zu holen. VCW-Mittelblockerin Selma Hetmann konnte unmittelbar nach dem Spiel den Überraschungserfolg noch gar nicht fassen: „Ich kann es kaum glauben! Bei uns fällt jede Menge Last ab, denn wir haben sehr hart für diesen Moment trainiert. Das heute war definitiv das beste Spiel der bisherigen Saison.“

Dresden weiter im Aufwind

Im Moment einfach nicht zu stoppen ist der Dresdner SC. Gegen den VfB Suhl setzte sich das Team von Coach Trainer Alexander Waibl mit 3:0 (25-20, 25-23, 25-22) gegen den VfB Suhl Lotto Thüringen durch und feierte den achten Sieg in Serie. In der Tabelle sind die Dresdnerinnen mit 23 Punkten vorbei an Schwerin (21) auf Platz zwei gesprungen und bleiben Tabellenführer Allianz MTV Stuttgart (25) auf den Fersen.

Alle Ergebnisse im Überblick

Dresden vs. Suhl 3:0 (25-20, 25-23, 25-22)

Potsdam vs. Erfurt 3:0 (25-18, 25-12, 25-19)

Wiesbaden vs. Schwerin 3:1 (25-21, 25-20, 23-25, 25-22)

Stuttgart vs. Vilsbiburg 3:0 (25-14, 25-16, 25-14)

Münster vs. Aachen 2:3 (20-25, 25-23, 28-26, 23-25, 13-15)

United Volleys und AlpenVolleys liefern sich Berg- und Talfahrt

Fünf Sätze dauerte es am Sonntagabend, ehe die United Volleys mit einem 3:2 (16-25, 25-22, 25-22, 28-30, 15-8)-Erfolg gegen die Hypo Tirol AlpenVolleys Haching und zwei Punkten im Gepäck die Heimreise antreten konnten. Dabei hatten sie nicht einmal den ganzen Weg bis in die österreichische Heimat des Gegners machen müssen. Statt in der Tiroler Landeshauptstadt Innsbruck fand die Partie nämlich in Unterhaching bei München statt. Aus der kürzeren Anreise wurde dafür ein umso längerer Schlagabtausch. „Es war das superschwere Spiel, auf das wir uns eingestellt hatten. Insofern freuen wir uns über zwei Auswärtspunkte gegen einen unangenehmen Gegner, die noch viel wert sein können“, resümierte der Chefcoach Michael Warm.

Düren holt zweiten Auswärtssieg in Folge

Die zu Saisonbeginn auswärts schwachen SWD powervolleys Düren haben ihren zweiten Sieg in der Fremde in Folge eingefahren und in Rottenburg mit 3:1 (25-16, 21-25, 25-14, 26-24) gewonnen. „Wir haben dabei viele Höhen und Tiefen gezeigt“, sagte Trainer Stefan Falter. In der Tabelle springt Düren mit 18 Punkten nach dem sechsten Sieg vorerst auf Platz drei. Dahinter lauert Berlin mit 16 Punkten, hat allerdings bisher zwei Partien weniger absolviert. Tabellenführer ist weiterhin der VfB Friedrichshafen (21) vor den United Volleys (19).

Alle Ergebnisse im Überblick

Herrsching vs. Solingen 3:1 (22-25, 25-22, 25-22, 25-23)

Lüneburg vs. Königs Wusterhausen 3:1 (25-22, 25-20, 19-25, 25-20)

Rottenburg vs. Düren 1:3 (16-25, 25-21, 14-25, 24-26)

Unterhaching vs. Rhein-Main 2:3 (25-16, 22-25, 22-25, 30-28, 8-15)

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