Jungs weiter, Mädchen raus

Foto CEV: Sieg und somit für das Finalturnier qualifiziert: Lukas Pfretzschner (links) und Filip John. Foto CEV: Sieg und somit für das Finalturnier qualifiziert: Lukas Pfretzschner (links) und Filip John. Parallel zur Beach-WM in Wien fand in Larnaka/Zypern die erste Runde des Youth Continental Cup statt. Während sich Filip John/Lukas Pfretzschner den Turniersieg sicherten und damit auch beim Finalturnier dabei sind, schieden Greta Klein-Hitpaß/Svenja Müller mit Platz drei aus.

Das große Ziel beider Teams ist/war Buenos Aires 2018. Dort finden vom 1. bis 6. Oktober die Youth Olympic Games statt, für die sich auch jeweils fünf europäische Mädchen- und Jungs-Teams qualifizieren. Für John/Pfretzschner ist das Ziel greifbar, sie setzten sich gegen die Konkurrenz aus Schottland, Zypern, Norwegen und England durch. Bundestrainer Jörg Ahmann sagte: "Nachdem sie im Gruppenspiel noch gegen England verloren haben, konnten die Jungs im Finale ohne den ganz großen Wind ihre körperlichen und athletischen Vorteile ausspielen und souverän gewinnen." Gegen die englischen Brüder Bello hieß es am Ende 2:0 (21-19, 21-12).

Dagegen scheiterten die Mädchen im entscheidenden Playoff-Spiel an den Engländerinnen, die sie in der Gruppenphase noch bezwungen hatten. Bitter, zumal die Niederlage völlig unnötig war: "Leider wurde diese Partie draußen bei sehr, sehr viel Wind gespielt. Den ersten Satz haben sie dennoch souverän mit 21-12 gewonnen und auch im zweiten Satz mit 14-10 geführt, aber dann haben sie so wie wenig den Wind verloren und den Satz 21-23. Der dritte Satz ging dann auch 13-15 weg", beschreibt Ahmann das Geschehene.

Beim Youth Continental Cup Final im Juni/Juli 2018 spielen nun bei Mädchen und Jungs 16 Nationen (die jeweils zwei Erstplatzierten der acht Qualifikationsgruppen) um die fünf Plätze.

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