Jana Köhler startet als Sportdirektorin Beach

Foto Björn Leidheiser: Die neue Sportdirektorin Beach: Jana Köhler. Foto Björn Leidheiser: Die neue Sportdirektorin Beach: Jana Köhler. Am 1. August hat Jana Köhler offiziell ihr Amt als Sportdirektoren Beach-Volleyball im DVV angetreten. Am 3. August reiste sie erneut zur Beach-WM in Wien an und gab in einer Presserunde erste Einblicke, in ihre neue Arbeitswelt.

„Wir wollen mittelfristig einen sportlichen Plan mit den Bundestrainern, Athleten und Trainern aufstellen und langfristig Strukturen aufbauen, die unsere Nachwuchs-Athleten in die Spitze transportieren.“

Jana Köhler

Köhler war selber eine erstklassige Beach-Volleyballerin und feierte mit dem DM-Titel 2010 und dem fünften Platz bei der WM in Rom 2011 ihre die größten Erfolge. An ihrer Seite damals: Julia Sude, die sich in Wien mit Chantal Laboureur anschickt, ganz vorne anzugreifen. Die 31-jährige Köhler will nun in ihrer neuen Aufgabe helfen, dass die vorderen Plätze auch in der weiteren Zukunft nicht die Ausnahme, sondern die Regel werden: „Wir wollen mittelfristig einen sportlichen Plan mit den Bundestrainern, Athleten und Trainern aufstellen und langfristig Strukturen aufbauen, die unsere Nachwuchs-Athleten in die Spitze transportieren.“

Kurzfristig möchte Köhler, die ab sofort die Leitung und Führung des Leistungssports Beach-Volleyball innehat, „eine verbindliche und transparente Kommunikation mit allen Beteiligten führen“, so Köhler. Köhler hat in Absprache mit dem DVV zunächst einen Zweijahresvertrag geschlossen und wird in einer halben Stelle auch weiterhin Lehrerin an der Eliteschule des Sports in Hamburg (Fächer Mathematik und Biologie) sein. „Ich wollte nicht komplett aus der Schule raus, da ich auch erst seit kurzer Zeit Lehrer bin, nehme aber auch gerne diese Herausforderung an.“

Erste WM-Zwischenbilanz

In einer ersten WM-Zwischenbilanz meinte Köhler: „Ich freue mich für Chantal und Julia, dass sie im Viertelfinale stehen. Mal gucken, wie weit es noch gehen kann. Laura und Kira haben im Hinblick auf die nicht optimale Vorbereitung auf die WM sich bislang sehr gut geschlagen. Lars und Markus hatten sicherlich eine andere Erwartungshaltung, leider konnten sie das Niveau vom Turniersieg in Olsztyn nicht ganz halten, dann kam leider die Knieverletzung noch dazu. Für Victoria/Isabel und Nadja/Julia gilt: Alle sahen enttäuscht aus, das ist bei einem Ausscheiden bei so einem großen Turnier so, wobei sich vor allem Victoria und Isabel sicherlich noch mehr ärgern. Nadja und Julia haben ein sehr gutes Spiel gegen Laura und Kira gezeigt, gleiches gilt für Karla und Margareta, die in dem Spiel auf Augenhöhe waren. Ich hoffe, dass wir im Halbfinale zu sehen sind!“

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