Kein Spieler gefunden!

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Lena Möllers passt so gar nicht in das Anforderungsprofil der deutschen Zuspielerinnen vergangener Jahre und Jahrzehnte, denn Lena Möllers ist groß. 1,88 Meter misst die gebürtige Bocholterin und weist damit ein absolutes Gardemaß auf. Die deutschen Zuspielerinnen der Vergangenheit wie Beatrice Dömeland (1,80 Meter), Tanja Hart (1,76 Meter) oder Kathleen Weiß (1,71 Meter) konnten da nicht mithalten.

Doch Möllers ist nicht nur groß, sondern auch technisch gut, kreativ und variabel in ihren Aktionen. Dazu kommt eine Blockstärke, die ihrer Größe angemessen ist. Vorbei die Zeiten, in denen sich die Gegnerinnen die Strategie zurecht legten, vermehrt über die körperlich kleinen deutschen Zuspielerinnen anzugreifen. Als Beleg dafür wurde Möllers nach der Saison 2008/09 als siebtbeste Blockspielerin der Bundesliga genannt…

Aber Möllers versteht natürlich auch ihr eigentliches „Fach“, das Zuspiel. Variabel und technisch sauber verteilt sie die Bälle, ihre Kunst sicherte sich der Pokalsieger von 2009, die Roten Raben Vilsbiburg.
Ihre erste Reifeprüfung im Nachwuchsbereich legte Möllers beim Gewinn der Goldmedaille bei der Jugend-EM 2007 ab. 2008 war sie erstmals beim damaligen Bundestrainer Giovanni Guidetti im Team, der sie behutsam an die internationale Weltklasse heranführen wollte. Welche Klasse die deutsche Zuspielerin besitzt, bewies Möllers bei der U20-WM in Mexiko. Möllers holte mit dem deutschen Team nicht nur den WM-Titel, sondern wurde bei dem Turnier auch als ‚Beste Zuspielerin’ ausgezeichnet.

Der Erfolg setzte sich im Verein fort: 2010 ging der Titel des Deutschen Meisters, auch dank des „Sieger-Gens“ von Lena Möllers, an Vilsbiburg. 2013 wagte sie erstmals den Sprung ins Ausland und schloss sich Novara an. Mittlerweile ist sie in Béziers gelandet, weiter als Spielerin und Persönlichkeit gereift und will helfen, die DVV-Frauen in eine positive Zukunft zu führen.

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